Es geht wieder los. Selchow, der versoffene Clochard will mich mal wieder rausschmeißen. Diesmal wird er es übertreiben und ganz großes Kino daraus machen. Das ist die Gelegenheit, meine finale Reise endlich zu beginnen.
„Ich komme mit“, sagt Jens. „Das kann zwei Jahre oder länger dauern“, erwidere ich. „Wir waren uns einig“, legt er nach.„Deine Entscheidung“, insistiere ich ein letztes Mal.
Damit keinerlei Missverständnisse aufkommen, schreibe ich einen Zettel und lege ihn unübersehbar auf mein Bett. Dann ziehen wir uns warm an und verlasssen das Wohnheim.
Wir gehen zu Fuß nach Kemnitz. Nach einer halben Stunde hören wir einen Trabi aus unserer Richtung kommen. Wir verstecken uns im Straßengraben.
Drei Stunden später erreichen wir den Greifswalder Bahnhof. Wir kaufen Fahrkarten und warten auf den Nachtzug.
Da kommen zwei Transportpolizisten und kontrollieren unsere Ausweise. Dann klicken die Handschellen. 𝓕𝓸𝓻𝓽𝓼𝓮𝓽𝔃𝓾𝓷𝓰 𝓯𝓸𝓵𝓰𝓽 …
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