Schlechte Verlierer schimpfen im Mobjargon

Ein besorgter Sozialdemokrat nimmt sein Recht als Abgeordneter auf geheime Wahlen wahr. Wahrscheinlich, um sein Land vor einer Regierung zu schützen, die ohne erkennbare Perspektive gegen eine konsternierte Mehrheit zu administrieren entschlossen ist. Er handelt völlig verfassungskonform, als er seiner Ministerpräsidentin die Gefolgschaft verweigert. Dafür muss er sich öffentlich als “Verräter” und schlimmer beschimpfen lassen. So haben auch Sozialisten in der DDR und Nationalsozialisten im Dritten Reich “diskutiert”: Kritiker, Wahlverweigerer und Lautdenker wurden mit Totschlagargumenten desavouiert. Wohin das führte, ist Geschichte.

Eine Antwort auf Schlechte Verlierer schimpfen im Mobjargon

  1. Anonymous sagt:

    Es ist Zeit für eine große Koalition in Deutschland. Dann ist endlich Schluss mit ideologischer Politik von Minderheiten gegen Mehrheiten.

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