Kein Schwein interessiert sich dafür

Wann wir uns Zuständen wie in Orwells 1984 tatsächlich nähern würden, fragte mich kürzlich einer meiner besten Freunde auf einem Spaziergang. Wir sind längst mitten drin, antwortete ich und begründete meinen Verdacht mit Spekulationen über gespeicherte Handy-Bewegungen, Kreditkartenspuren und Online-Verbindungen. Damals bahnte sich eine neue Tatsache an, die 2005 wohl wahr werden wird: “Bei Zugriff wird informiert”. Das Erschreckende ist nicht nur der Fakt selbst, sondern dass er ausgerechnet von den Grünen bestätigt und von der Öffentlichkeit ohne Proteste hingenommen wird.

2 Antworten auf Kein Schwein interessiert sich dafür

  1. Anonymous sagt:

    Das ist der Anfang…vom Ende. Aber wenn Abgeordnete Ihre Bezüge nennen sollen, verstößt das gegen den Datenschutz. Das ist ja wohl lächerlich! Gläsernes Labor schön und gut, aber muss der gläserne Bürger sein?

  2. Anonymous sagt:

    Dem Focus #12 vom 21. März 2005 ist dieses Thema eine komplette Titelstory wert: “Ab 1.4. nackt vor dem Finanzamt / Attacke auf Ihr Konto / Das Bankgeheimnis fällt…”, lauten die Schlagzeilen.

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