Hochwassergefahr noch nicht gebannt

Wer die Mangfall bei Bad Aibling kennt, weiß, was dieser Anblick bedeuten kann. Der Tegernsee schwillt an und drückt das Wasser in Bäche und Flüsse. Wenn dann heftiger Dauerregen hinzukommt, steigt der Grundwasserspiegel, bis der Damm vor unserer Haustür wie 1999 aufweicht und Wasser in die Keller dringt.

Gestern Abend kletterte der Hochwasserpegel in der uns betreffenden Meldestelle Feldolling (auf der Karte zwischen München und Wasserburg) innerhalb von zwei Stunden von Meldestufe eins (“gering” bzw. “stellenweise kleinere Ausuferungen”) auf drei (“erheblich” bzw. “einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich”). Inzwischen ist er wieder auf eins gefallen. Dafür regnet es ständig. Und die ansonsten knietief beschaulich dahinplätschernde Mangfall tobt wie ein reißender Strom.

3 Antworten auf Hochwassergefahr noch nicht gebannt

  1. TJ sagt:

    In den Lichtschacht vom Büro dringt Wasser ein. Habe eine Pumpe installiert und mit einem elekronischen Wasserfühler kombiniert. Die Pumpe schaltet sich ein, sobald das Wasser eine Höhe von 15 cm erreicht. Es funktioniert. Solange kein Hochwasser massiv von oben kommt und der Strom nicht ausfällt, kann nichts Schlimmeres passieren.

  2. TJ sagt:

    Wie nass es zu Pfingsten 1999 tatsächlich war, gibt es in unserem Bildarchiv bzw. in einem Fotoalbum unseres Freunds Gerhard zu sehen, der das Ereignis damals fotografiert hat.

  3. TJ sagt:

    Inzwischen ist die im Übrigen hervorragende Website des Bayrischen Hochwassernachrichtendienstes (HND) überlastet. Zurzeit gibt es eine Minimalfassung mit regemäßig aktualisiertem Notlagebericht.

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