Fortsetzung von Raffi steckt auf
Es vergingen drei bis vier Wochen, ehe Andrè Z. alias Raffi sich persönlich wieder meldete. Belegt sind zwei Antworten auf E-Mails. Eine schrieb ihm eine freiberufliche Kollegin namens Elke K., die von Raffi und mir gleichermaßen sehr geschätzt wurde, weshalb ich mir erlaube, ihre Zeilen zu veröffentlichen, die sie am 17. Dezember 1999, 23:11 Uhr mit dem Betreff “Grüße an den schönen Raffi” geschrieben hat:
Hallo Raffilein,
ich wünsche schon mal Fröhliche Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr. Lass Dich in Ruhe Y2K-fähig machen. Wie ist eigentlich das Leben auf der Beauty-Farm? Und viele Grüße an die Bauchspeicheldrüse. Man sieht sich im nächsten Impressum. Die Elke
Wenige Minuten (!) später, am 18. Dezember, 00:54 Uhr antwortete Raffi:
Hóla meine Edle,
die aktuellen Werte sprechen ein wenig gegen die Farm, doch Du liegst ganz richtig. Um im Abendrot nicht allzu blass zu erscheinen, habe ich mir ein kleines Sonnenstudio einbauen lassen, dem bronzenen Outfit zuliebe.
Ich glaube nicht, meine Liebe, dass wir uns in fernen Impressen nochmals sehen. Meine derzeitigen Maßnahmen gegen eine Sieche schränken den temporären Horizont ein wenig ein (“Eine Langspielplatte würde ich mir an Ihrer stelle nicht mehr kaufen…”). Halb so wild indes, ich hatte bisher reichlich Zeit.
Meine Süße: Wie kann ich Dich weiter empfehlen? Meinem Ausstieg aus der Matrix folgten massive Anfragen aus allerlei Richtungen, dort konnte ich Deinen Namen erwähnen. Gibt es darüber hinaus Dinge, die ich Dir ehrlichen Haut noch antun könnte?
Sei umarmt,
Raffi
Fortsetzung folgt.



