F wie Freund oder faul

Die 23-jährige Kommunikationsstudentin Veronika Christine Dräxler nach ihrem Experiment, Freunde über Facebook zu einer Aktivität im richtigen Leben zu bewegen:

Facebook gaukelt es uns ja so vor: Interaktiver Cliquentreff, Büroküche, öffentliche Bühne und geheimes Tagebuch – diese Plattform ist alles auf einmal. Praktisch denkt man und sitzt den ganzen Tag vor seiner Nachrichtenwand. Konsumiert und produziert belanglose Eckdaten. Wartet auf eine Reaktion, eine Bestätigung. Und glaubt, aktiv am Leben seiner Freunde teilzuhaben. Tatsächlich ist aber die Wahrheit eine andere: Man ertrinkt in einem Informationsfluss der Belanglosigkeit. Gleichzeitig wird man faul. Sogar ein Geburtstagsanruf scheint zu viel verlangt, wenn es per Pinnwandeintrag schneller geht. Und zum Schluss bleibt nichts übrig. Man sitzt doch nur mittellos und allein auf seinem Schreibtischstuhl.

Gefunden via Google Buzz in einem Interview mit Jetzt.de (Süddeutsche Zeitung)

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