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Das hätten unsere Medien wohl gerne

Die Frankfurter Rundschau beklagt in einem Kommentar die Harmlosigkeit der Stasiakten über den Altkanzler Dr. Helmut Kohl. Der Schreiber billigt “seriösen Medien” zu, den nicht freigegebenen und vermutlich spektakuläreren Teil ausschlachten zu dürfen. (weiterlesen…)

Schlechte Verlierer schimpfen im Mobjargon

Ein besorgter Sozialdemokrat nimmt sein Recht als Abgeordneter auf geheime Wahlen wahr. Wahrscheinlich, um sein Land vor einer Regierung zu schützen, die ohne erkennbare Perspektive gegen eine konsternierte Mehrheit zu administrieren entschlossen ist. Er handelt völlig verfassungskonform, als er seiner Ministerpräsidentin die Gefolgschaft verweigert. Dafür muss er sich öffentlich als “Verräter” und schlimmer beschimpfen lassen. So haben auch Sozialisten in der DDR und Nationalsozialisten im Dritten Reich “diskutiert”: Kritiker, Wahlverweigerer und Lautdenker wurden mit Totschlagargumenten desavouiert. Wohin das führte, ist Geschichte.

Presse berichtet über Projekt von TJ

“Bei der Premiere der Testnummer gestern Abend drehten die Macher die Verstärker voll auf. Gitarrenriffs jagten durch den Saal, auf der Bühne im Hannoveraner ‘Capitol’ stieg Nebel auf. Die Performance war passend gewählt: ‘ACDC’ heißt das neue Entertainmentjournal der Münchner Verlagsgruppe VNU. Was klingt wie eine Rockerpostille, soll in Wirklichkeit ‘Deutschlands höchstwertiges Computermagazin für digitale Unterhaltung’ sein – so steht es zumindest in der 24-seitigen Leseprobe…” (Quelle und mehr: Spiegel Online).